::: Texas Hold'em Poker am Möhnesee...

Spiel und Spaß für jedermann

Was wir bieten...

EINFÜHRUNGSKURS

Du interessierst dich für Pokern, kennst aber die Regeln nicht so genau und willst es einmal ausprobieren? Dann bist Du bei unserem "Einführungskurs für Anfänger" genau richtig. An einem Abend lernst Du die wichtigsten Regeln und Fachbegriffe. In praktischen Übungen simulieren wir den Spielverlauf und diverse Spielsituationen, wodurch Du in der Lage sein wirst, an einem Pokerturnier teilzunehmen. Termine und weitere Informationen kannst Du direkt hier anfordern:

POKERSCHULE

Zur Weiterentwicklung deines Spiels bieten wir unsere "Pokerschule" an. Die Veranstaltung beginnt i.d.R. mit einer Lektion aus dem Pokerhandbuch. Es werden Spielsituationen simuliert und verschiedene Lösungen besprochen. Anschließend wird ein kleines Turnier gespielt, bei dem Du die neu erworbenen Erkenntnisse vielleicht schon anwenden kannst. Termine und weitere Informationen kannst Du direkt hier anfordern:

DEALERAUSBILDUNG

Du bist bereits ein versierter Pokerspieler, kennst dich gut mit den Regeln aus und willst nun den nächsten Schritt gehen? Dann bist Du bei unserer "Ausbildung zum Dealer" genau richtig. Hier lernst Du den sicheren Umgang mit dem Spielverlauf bei einem Turnier. Denn der Dealer gibt nicht nur die Karten - er ist der Regelwächter und Chef am Tisch. Deshalb lernst Du hier alles um ein korrekten Spielablauf für die Spieler zu gewährleisten. Termine und weitere Informationen kannst Du direkt hier anfordern:

TURNIERE

Einmal im Monat spielen wir unser Turnier "Westfalen Open". Dabei halten wir uns an die Bedingungen des sog. „Pokererlass“, herausgegeben vom Ministerium für Inneres. Daher gelten folgende Bestimmungen: Der Teilnehmer muss mindestens 18 Jahre alt sein. Das Buy-In ist kein Spieleinsatz, der dem Teilnehmer Gewinne einbringen soll; sondern Startgebühr / Eintrittsgeld, das lediglich zur Teilnahme an dem Turnier berechtigt. Es gilt nur für dieses eine Turnier und kann nicht wiederholt werden - ein s.g. Re-Buy ist also nicht gestattet. Bei jedem Turnier gibt es für die besten Spieler Punkte für die Jahreswertung und Sachpreise, die sich nach den Vorgaben der lokalen Instanzen richten und den zulässigen Wert nicht übersteigen.


Regeln

Texas Hold'em Poker

Texas Hold'em Poker ist die beliebteste Variante des Spiels. So werden auf Online Pokerseiten und in deutschen Spielbanken vor allem Turniere in dieser Variante angeboten. Es werden mindestens zwei Spieler benötigt. In der Regel spielen maximal 10 Spieler in einer Runde bzw. an einem Tisch. Du benötigst ein Poker Kartenspiel mit 52 Spielkarten. Entferne die Joker, sodass nur noch die Karten 2 bis Ass in allen vier Farben verfügbar sind. Bei den Chips handelt es sich um Jetons, die einen verschiedenen Wert haben. Mit diesen Chips werden die Einsätze am Tisch bezahlt. Wenn man um echtes Geld spielt, müssen die Chips in einen bestimmten Wert umgerechnet werden. Bei Turnieren und dem Zocken um Spielgeld erhält jeder Spieler zu Beginn die gleiche Anzahl an Chips. Der Einsatz wird nach den Texas Hold'em Regeln durch die Blinds vorgegeben. Blinds sind die Zwangseinsätze, die die beiden Spieler, die am Tisch nach dem Dealer positioniert sind, bringen müssen. An der Höhe der Blinds kann man ungefähr abschätzen, wie hoch die Einsätze pro Spielrunde etwa ausfallen werden, auch wenn diese beim Texas Hold'em normalerweise kein Limit haben (außer es werden Sondervarianten wie Pot Limit Hold'em gespielt). Der Dealer ist derjenige, der die Karten am Tisch ausgibt. Er ist immer als letztes am Zug. Für jede neue Hand (=Spielrunde) wird der linke Nachbar des Kartengebers aus der Vorrunde zum Dealer.

Grundregeln und das Ziel des Spiels

Nach den Poker Regeln für Texas Hold'em ist eine Spielrunde in insgesamt vier Abschnitte aufgeteilt, in denen Karten ausgeteilt und Einsätze getätigt werden. Insgesamt erhält jeder Spieler zwei verdeckte Karten, die nur für ihn gelten (Hole Cards), und es werden fünf Gemeinschaftskarten in die Tischmitte gelegt, die für alle Spieler gelten (Community Cards). Aus diesen sieben Karten, die jedem Spieler nun zur Verfügung stehen, muss eine möglichst starke Hand aus den fünf besten der sieben Karten gebildet werden. Zunächst werden immer Karten gegeben, ehe reihum die Einsätze gesetzt werden. In jeder Spielrunde hast Du dabei verschiedene Handlungsoptionen: Check: Wenn bislang noch kein Einsatz in einer Runde platziert wurde, hast Du die Möglichkeit zu checken. Du gibst dadurch an den nächsten Spieler in der Reihenfolge, also zu deinem linken Nachbarn weiter, ohne etwas zu setzen. Bet: Wenn vor dir noch kein anderer Spieler in der Runde einen Einsatz getätigt hat, kannst Du, wenn Du an der Reihe bist, eine Wette (Bet) platzieren. Die Bet muss dabei mindestens so hoch sein wie der Big Blind, doch dazu später mehr. Call: Hat ein anderer Spieler bereits eine Bet getätigt, hast Du die Möglichkeit zu callen. Das bedeutet, dass der Einsatz des Gegenspielers beglichen wurde, um weiterhin im Spiel bleiben zu können. Raise: Wenn ein Gegner bereits eine Bet platziert hat und Du diese noch überbieten möchtest, tätigst Du einen Raise. Dieser muss mindestens das Doppelte der ursprünglichen Bet betragen. Fold: Ein Fold steht grundsätzlich immer zur Auswahl und bedeutet, dass Du eine Bet oder einen Raise eines Gegenspielers nicht mitgehen möchtest. Foldest Du, steigst Du aus der aktuellen Runde aus und musst deine Karten verdeckt abgeben.

Spielablauf - Die einzelnen Spielrunden im Überblick

Zunächst müssen die Blinds gesetzt werden, bevor das Austeilen der Karten beginnt. Der Spieler, der links vom Dealer sitzt, muss den Small Blind und der Spieler links neben diesem den Big Blind bezahlen, also diesen vor sich in Richtung Tischmitte platzieren. Die Höhe der Blinds wurde vor dem Spiel bestimmt. In der Regel beträgt der Big Blind das Doppelte des Small Blinds, beide Blinds können aber auch gleich hoch sein. Beim Online Poker sind Tischbezeichnungen wie "Texas Hold'em No Limit 0,10/0,20" üblich. Das bedeutet, dass der Small Blind (kurz SB) 10 Cent und der Big Blind (kurz BB) 20 Cent beträgt. Haben die beiden Spieler ihre Blinds platziert, beginnt der Dealer damit, jedem Spieler zwei verdeckte Karten, die Hole Cards, auszuteilen. Runde 1: Flop: Nun ist der Spieler, der nach den Blinds sitzt, also der linke Nachbar des Big Blinds, an der Reihe. Dieser hat die Möglichkeit, den Big Blind zu begleichen (Call), mindestens den doppelten Big Blind zu setzen (Raise) oder auszusteigen (Fold). Wägen Sie gut ab, ob Ihre Karten es wert sind, mit diesen zu spielen oder ob Sie sich den Einsatz lieber sparen und dafür in einer folgenden Runde spielen möchten. Mehr Informationen darüber, welche Hände man spielen sollte und welche nicht, finden Sie in unserem Guide zu den besten Starthänden beim Texas Hold'em. Reihum tätigen nun alle Spieler Ihre Einsätze, bis diese komplett ausgeglichen sind, also alle Spieler, die noch im Spiel bleiben möchten, den gleichen Einsatz erbracht haben. Es ist nämlich auch möglich, dass es nach einem Raise zu einem Re-Raise kommt, also ein Spieler, der bereits geraist hat, von einem nachfolgenden Spieler noch überboten wird und diesen Einsatz begleichen muss, um weiter im Spiel zu bleiben. Haben alle Spieler ihre Einsätze getätigt und den höchsten Raise ausgeglichen, werden drei offene Karten in die Tischmitte gelegt. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Flop. Runde 2: Turn: Die Einsätze, die zuvor von den Spielern am Tisch getätigt wurden, werden in die Tischmitte geschoben und bilden den sogenannten Pot, den es in der Runde zu gewinnen gilt. Nachdem der Flop offen ausgelegt wurde, kommt es zu einer erneuten Setzrunde, die nun beim dem Spieler beginnt, der links vom Dealer sitzt. Alle Spieler die zuvor aufgegeben haben, werden nicht mehr berücksichtigt. Auch bei der zweiten Runde haben Sie nun die Möglichkeit, zu schieben (Check), einen Einsatz zu bringen (Bet), den Einsatz eines anderen Spielers vor Ihnen mitzugehen (Call), den Einsatz weiter zu erhöhen (Raise oder Re-Raise) oder aufzugeben (Fold). Wenn die Spieler entweder den Höchsteinsatz eines Spielers beglichen oder gefoldet haben, wird die vierte offene Gemeinschaftskarte in die Mitte gelegt, der Turn. Runde 3: River: Nun läuft das Spiel wie zuvor ab. Der Spieler aus den noch verbliebenen Kontrahenten, der am nähesten links neben dem Dealer sitzt, beginnt und hat die Optionen Check oder Bet. Je nachdem wie er sich entscheidet, haben alle nachfolgenden Spieler die Option Check, Bet, Raise oder Fold. Sind die Einsätze alle ausgeglichen und immer noch zwei oder mehr Spieler im Spiel, wird die fünfte Karte, der River, in die Mitte gelegt. Das Spielen in der Spielrunde River gegen einen oder gleich mehrere Gegner gilt als der anspruchsvollste Part einer Pokerrunde. Hier gilt es abzuschätzen bzw. auszurechnen, ob sich das investieren weiterer Chips lohnt und den Gegner genau zu lesen, sodass Sie wissen, ob dessen Hand Ihre Hand schlägt oder ob Sie sich im Vorteil sehen. Weitere interessante Infos, Tipps und Tricks finden Sie in unserem River Play Guide. Runde 4: Showdown: Auch nach dem River kommt es noch einmal zu einer Setzrunde wie in den vorherigen Schritten beschrieben. Sind auch nach dieser noch mehrere Spieler im Spiel, kommt es zum Showdown. Alle verbliebenen Spieler müssen reihum ihre Hand, also ihre zwei verdeckten Karten aufdecken und das beste Poker Blatt gewinnt. Der Gewinner erhält den gesamten Pot, also alle Einsätze, die sich im Laufe der Runde in der Mitte angesammelt haben. Kommt es zu einem Unentschieden, wird der Pot unter allen Spielern mit der besten Hand gleichmäßig aufgeteilt.

Ende des Spiels

In den Poker Regeln der verschiedenen Spielvarianten ist der Wert einer Pokerhand genau festgelegt, sodass sich einfach bestimmen lässt, wer das Spiel gewonnen hat. Allerdings brauchen Sie nicht unbedingt die beste Hand, um eine Spielrunde zu gewinnen. Eine Spielrunde beim Texas Hold'em Poker kann nämlich auf drei Arten enden: Alle Gegner steigen aus: Wenn Sie in irgendeiner Spielrunde eine Bet oder ein Raise gesetzt haben und kein Gegner möchte dieses begleichen, gewinnen Sie automatisch den Pot. Dieses Ende kommt beim Texas Hold'em häufiger vor, als der tatsächliche Showdown. Wenn ein Spieler All-In geht, schiebt er alle seine verbliebenen Chips in die Mitte. Sollte ein Gegenspieler mitgehen und keine Möglichkeit für Bets, Calls und Raises mehr bestehen, werden sofort die beiden verdeckten Karten der beteiligten Spieler aufgedeckt und anschließend die verbliebenen Gemeinschaftskarten in die Mitte gelegt. Doch Achtung: Sollten noch drei oder mehr Spieler im Spiel sein und nur einer All-In gehen, wird ein Side-Pot gebildet. Der Spieler, der All-In gegangen ist, kann nur diesen Pot gewinnen und hält, auch wenn er auf das weitere Spielgeschehen keinen Einfluss mehr nehmen kann, seine Karten verdeckt vor sich. Die restlichen Spieler spielen ganz normal weiter, bis alle bis auf einer aussteigen oder es zum Showdown kommt. Diese Spieler können beide Side-Pots gewinnen, der Spieler, der All-In gegangen ist nur den Pot, in den er mit eingezahlt hat. Showdown: Wenn bis zur letzten Spielrunde mindestens zwei Spieler im Spiel sind und alle Einsätze ausgeglichen sind, werden die Blätter der Spieler offen auf den Tisch gelegt und die beste Hand gewinnt:

Die Rangfolge der Pokerhände

Sobald Sie als Anfänger die Texas Hold'em Poker Regeln verinnerlicht haben, ist es besonders wichtig, sich mit dem Wert einer Poker Hand vertraut zu machen. Sie sollten stets erkennen, ob Sie ein gutes und erfolgsversprechendes Blatt halten, damit Sie wissen, ob es sich lohnt, einen Einsatz zu setzen oder einen Einsatz eines Gegners mitzugehen. Gleichzeitig sollten Sie abschätzen können, welche Hände die Community Cards in der Mitte zulassen, sodass Sie ungefähr wissen, was für ein Blatt Ihr Gegner halten könnte und ob dieses in der Lage ist, Ihre Hand zu schlagen. Nachfolgend finden Sie die Poker Rangfolge nach den Texas Hold'em Regeln: High Card: Wenn Sie keine andere Wertung erzielen, wird die höchste Karte gerechnet. Kommt es zum Showdown und keiner der Konkurrenten hat ein Paar oder eine andere gültige Kombination, gewinnt derjenige mit der höchsten Karte. Der Wert geht dabei von 2 als niedrigstes bis Ass als höchstes. Paar: Ein Paar bedeutet, dass sich in Ihren fünf besten Karten zwei Karten mit dem gleichen Wert befinden, also zum Beispiel zwei Achten. Haben mehrere Spieler ein Paar, zählt die Höhe des Paares. Haben zwei oder drei Spieler ein gleiches Paar, zählt der sogenannte Kicker, also die höchste Beikarte. Ist auch diese gleich, zählt die zweithöchste Beikarte und so weiter. Zwei Paare: Wenn Sie zwei Paare halten, haben Sie jeweils zwei Karten mit dem gleichen Wert auf der Hand, also zum Beispiel zwei Achten und zwei Könige. Drilling: Ein Drilling bedeutet, dass sich in Ihren beiden verdeckten Karten und den fünf Gemeinschaftskarten insgeamt drei Karten mit dem gleichen Wert befinden, also zum Beispiel drei Damen. Auch hier gilt, dass der höhere Drilling gewinnt und bei einem gleichen Drilling die höchste Beikarte zählt. Straße: Um eine Straße zu erzielen, benötigen Sie fünf aufeinanderfolgende Karten, also zum Beispiel 5-6-7-8-9 oder 9-10-J-Q-K. Die Farbe der Karten ist dabei egal. Flush: Ein Flush ist höher als eine Straße und hierbei handelt es sich um eine Kombination aus fünf Karten, die alle die gleiche Kartenfarbe haben, wobei der Wert der Karten egal ist. Wenn Sie also fünf Kreuz, Karo, Pik oder Herz Karten haben, halten Sie einen Flush. Gibt es mehrere Flushs am Tisch, gewinnt der Flush, der die Karte mit dem höchsten Wert beinhaltet. Full House: Bei einem Full House setzt sich Ihre Hand aus einem Paar und einem Drilling zusammen, also zum Beispiel 2-2-10-10-10. Vierling: Ein Vierling, auch Poker genannt, besteht aus vier Karten mit dem gleichen Wert, also zum Beispiel vier Assen. Straight Flush: Der Straight Flush ist die zweithöchste Poker Hand. Hier handelt es sich um eine Straße, bei der alle Karten zusätzlich auch noch in der gleichen Kartenfarbe sind, also zum Beispiel 2-3-4-5-6 in Karo. Royal Flush: Ein Royal Flush kommt sehr selten vor und ist die höchste Hand beim Pokern. Um diese Hand zu erzielen, brauchen Sie die höchstmögliche Straße von 10 bis Ass und das auch noch in der gleichen Farbe. Mit zum Beispiel 10-J-Q-K-A in Herz halten Sie also die höchste Pokerhand, die möglich ist.

Sonderregeln

Das Ass in einer Straße: In einer Straße kann das Ass sowohl vor der Zwei als auch nach dem König eingesetzt werden. Es gibt also sowohl eine Straße A-2-3-4-5 als auch eine Straße 10-J-Q-K-A. Übergreifende Kombinationen wie Q-K-A-2-3 sind allerdings nicht möglich. Heads-Up Poker Regeln: Im Heads-Up befindet man sich, wenn nur zwei Spieler am Tisch sind. In diesem Fall wird der Small Blind vom Dealer gesetzt und der Big Blind vom anderen Spieler. Burn Cards: Bevor der Dealer die drei Flop-Karten sowie die Karte des Turns und Rivers in die Tischmitte legt, nimmt er die oberste Karte vom Kartenstapel und legt diese verdeckt auf Seite. Diese sogenannten Burn-Cards sollen verhindern, dass ein Spieler die Möglichkeit hat, die nächste Karte der Community Cards schon bevor diese aufgedeckt wird zu erkennen und sich so einen Vorteil zu verschaffen. Ante: Bei Texas Hold'em Turnieren und anderen Poker Varianten ist es üblich, dass in jeder Spielrunde ein Ante eingezogen wird. Dieser dient entweder dazu, den Anteil des Casinos am Spiel einzubehalten oder, im Falle von Turnieren, um die Action am Tisch zu erhöhen und das Spiel zu beschleunigen, da die Antes die Spieler mit wenigen Chips schnell "auffressen".

Quelle: poker.de


Glossar

Action Als Action bezeichnet man die Aktivität der Spieler in einer Setzrunde. Solche Aktivitäten können Check, Bet, Call, Raise, Re-Raise oder Fold sein.

All-in Geht ein Spieler All-in, setzt er alle ihm verbleibenden Chips.

Ante Ante bezeichnet einen kleinen, vorgeschriebenen Zwangseinsatz, den jeder Spieler vor Einsicht der Karten erbringen muss, damit ein Pot gebildet wird. Bei den meisten Hold'em-Varianten gibt es ein solches Ante nicht; stattdessen wird der Pot hier mit "Blinds" gebildet. Bei vielen Pokervarianten, aber auch bei späten Texas Hold'em Turnier-Phasen, muss ein vorgeschriebenes Ante vor jeder Spielrunde erbracht werden.

Bad Beat Ein Bad Beat passiert, wenn ein sehr starkes Blatt von einem deutlich schwächeren Blatt geschlagen wird. Bei einem Bad Beat hatte der letztendliche Gewinner der Hand eigentlich gar nichts im Pot zu suchen und nur dank extremem Kartenglück gewonnen. Als Faustregel wird oft eine Chance von 5 bis 10 Prozent der vermeintlich aussichtslosen Hand auf den Sieg festgelegt.

Bankroll Das Budget, das Ihnen zum Pokern um Echtgeld, zum Beispiel auf Ihrem Online Poker Konto, zur Verfügung steht.

Bankroll Management Der vorrausschauende und verantwortungsvolle Umgang mit seinem Pokergeld. Man darf nie zu viel setzen, aber auch nicht zu wenig.

Bet Die ersten Chips, die während eines beliebigen Spielabschnitts ("Street") einer Pokerhand in den Pot eingezahlt werden, heißen Bet. Vor dem Flop wird der Small Blind als erster Einsatz ("First Bet") bezeichnet.

Bigstack Ein Spieler am Tisch mit besonders vielen Chips.

Blind Die Zwangseinsätze vor dem Beginn einer Spielrunde. Der erste Spieler, der links vom Dealer sitzt, muss den Small Blind und der Spieler links neben diesem den Big Blind bezahlen. Der Einsatz für den Big Blind ist dabei immer doppelt so groß wie der für den Small Blind.

Bluff Der Bluff gehört zu den wichtigsten Strategien beim Poker. Wer immer nur seine guten Hände spielt und jedes Mal aufgibt, wenn er ein schwaches Blatt hat, kann am Pokertisch auf Dauer kaum erfolgreich sein. Beim Bluff versucht ein Spieler, einen oder mehrere Gegner zum Folden ihrer Hände zu bringen, indem er ein Bet oder Raise tätigt, ohen dabei selbst eine gute Hand zu halten.

Board Das Board sind die meistens 5 Gemeinschaftskarten (Community Cards), die auf dem Tisch liegen und allen Spieler gehören.

Bubble In der Bubble befindet man sich, wenn nur noch ein Spieler aus dem Turnier ausscheiden muss, damit alle verbliebenen Spieler sicher auf den Preisgeld-Rängen landen. Der Spieler des Turniers, der als nächster vom Tisch geht, geht als "Bubbleboy" also leer aus, während alle anderen Spieler einen Gewinn erhalten.

Button Mit dem Dealer-Button, einem großen Jeton, wird die Position des Kartengebers bzw. Dealers am Pokertisch bestimmt. Der Button wandert nach jeder Spielrunde eine Position weiter nach links, allerdings müssen nur in privaten Poker-Runden die Spieler am Tisch die Karten selbst mischen und austeilen. In einer Spielbank wird dies vom Croupier übernommen. Online werden die Karten automatisch verteilt. Wichtig ist der Button zudem für die Spiel-Strategie, da der Spieler, der für die laufende Runde den Button erhält, auch Button genannt wird und in den Setzrunden beginnen muss.

Buy-In Der Geld-Betrag, der von den Spielern bezahlt werden muss, um bei einem Turnier oder Sit n Go starten zu können. Die Startgebühr wird dabei meistens zur Finanzierung des Preispools verwendet, allerdings behält sich das Casino eine geringe Gebür als Rake vor.

Call Sie callen, wenn Sie einen Einsatz mitgehen, den ein anderer Spieler am Tisch getätigt hat.

Calling Station Ein Spieler, der sehr viele Hände spielt, sehr häufig mitgeht und selten erhöht oder passt, wird als Calling Station bezeichnet.

Cash Game ist eine Poker-Spiel bei dem die Blinds immer gleich bleiben und zu jeder Zeit neue Chips gekauft werden können. Die Chips entsprechen echtem Geld.

Check Wenn kein anderer Spieler einen erhöhten Einsatz getätigt hat, kann man auch schieben (=checken), also weder eine Bet noch einen Fold durchführen.

Community Cards sind die offenen Gemeinschaftskarten in der Mitte, die von allen Spielern am Tisch zur Bildung einer Pokerhand benutzt werden dürfen.

Continuation-Bet Wenn ein Spieler vor dem Flop gesetzt oder erhöht hat und nach dem Flop weiter setzt, nennt man dies einen Continuation-Bet. Hier zeigt der Spieler wie vor dem Flop auch danach noch eine gewisse Aggression.

Cut Off Die Position oder der Spieler direkt rechts vom Dealer wird als Cut Off bezeichnet.

Deal Die verbleibenden Spieler in einem Pokerturnier vereinbaren einen Deal und teilen das Preisgeld selbst unter sich auf.

Draw Bei einem Draw hält man eine unfertige Hand, die sich noch zu einer guten Hand entwickeln kann. Ein Beispiel für ein Draw ist ein Flush, für den noch eine Karte fehlt.

Drawing Dead Wenn man noch im Spiel ist und eine Hand hat, deren Chance auf den Gewinn bei 0 % liegt, ist man Drawing Dead.

Donkbet ist das Setzen außer Position (Out of Position), wenn der Spieler der in der vorigen Runde erhöht hat, noch nicht am Zug war.

Downswing Eine Phase im Poker, bei der man eine lange anhaltende Pechsträhne hat.

Edge Ein Vorteil, den man gegenüber einem anderen Spieler oder auch gegen das Casino hat. Ein Poker-Pro hat eine Edge auf weniger erfahrene Spieler. Auch eine überlegene Hand hat eine Edge gegenüber einer unterlegenen Hand. Auch eine bessere Position auf einen anderen Spieler kann als Edge bezeichnet werden.

Equity Der vom Spieler zu erwartende Anteil am Pot. Wenn ein Pot 80 Dollar enthält und die eigenen statistischen Chancen auf den Gewinn des Pots bei 50% liegen, hat man eine "Pot Equity" von 40 Dollar.

EV ist der „Expected Value“ beim Spielen. Im Deutschen nennt man EV auch Erwartungswert. Ein positiver Erwartungswert, was kurz als +EV bezeichnet wird, gewinnt im Durchschnitt Guthaben hinzu. Wenn man in 100 Stunden ein Plus von 500 Dollar macht, hat man eine Erwartung von 5 Dollar pro Stunde. Damit kann man statistisch zu erwartende Einkünfte berechnen.

Final Table Bei einem Multi Table Turnier (MTT), handelt es sich ume ein Turnierformat mit mehreren Tischen. Nachdem insgesamt nur noch 9 oder 10 Spieler übrig sind, werden diese am Final Table, dem Finaltisch, zusammengeführt.

Fisch Als Fisch werden schlechte Spieler beim Poker bezeichnet, die meistens ohne Strategie spielen und ein leichtes Opfer für die guten Spieler am Tisch sind.

Flush Fünf Spielkarten in derselben Farbe, also in Herz, Karo, Pik oder Kreuz.

Fold Wer foldet, der gibt die aktuelle Spielrunde auf und steigt aus.

Fold Equity Hierbei handelt es sich um die Wahrscheinlichkeit, dass einer oder gleich mehrere Gegner aufgeben und so die Hand gewonnen wird.

Freeroll Bei Freeroll Turnieren ist der Buy-in kostenlos. Trotzdem gibt es bei einem Freeroll Preise zu gewinnen, oft Tickets für höherwertige Turniere.

Full House Eine Hand, die aus einem Paar und einem Drilling besteht.

Full Ring Ein Full-Ring ist ein Tisch an dem Sie gegen 9 oder 10 Spieler spielen.

Gutshot Wenn Sie vier Karten einer Straße halten, aber eine der mittleren Karte zur Vervollständigung fehlt.

Heads-Up Wenn nur noch zwei Spieler um einen Pot oder um den Turniersieg spielen.

Hole Cards Die Karten, die man verdeckt zu Anfang jeder Hand erhält. Bei Texas Hold'em gibt es zwei, bei Omaha vier Hole Cards.

Implied Odds Hier berechnen Sie die Odds an der vermutlichen Endhöhe des Pots und nicht daran, wie viel sich aktuell im Pot befindet. Man muss also die Gewinne, welche man sich später von dieser Hand verspricht, zu den Odds hinzurechnen.

Independent Chip Model (ICM) ist ein mathematisches Modell, welches in den späten Blindphasen eines Turniers bei relativ kleinen Stacks wichtig wird. Vor allem bei Deal-Verhandlungen. Das ICM weist den Chips eines Spielers einen Geldgegenwert zu.

Kicker Beikarte, die den Sieger ermittelt, wenn zwei oder mehr Spieler beim Showdown nahezu das gleiche Blatt haben.

Last Position Ein guter Sitzplatz am Tisch in der jeweiligen Runde, bei der man sich als letzter oder einer der letzten Spieler für Bet, Raise oder Fold entscheiden kann.

Limit Die Höhe der Blinds, die beschriebt, wie viel Geld pro Raise gesetzt werden kann. Beim No Limit (NL) Texas Hold'em gibt es zum Beispiel kein Limit, beim Pot Limit können Sie maximal den Wert des Pots setzen.

Limpen Wenn man in der ersten Setzrunde den Big-Blind „nur“ mitgeht, limpt man.

Loose Ein looser Spieler spielt außergewöhnlich viele Hände.

Made Hand Ein Blatt, das bereits vollständig ist und keine weiteren Karten mehr benötigt. Im Gegensatz zum Draw oder zur unvollständigen Hand.

Middle Position Hier sitzt man nicht am Ende der Runde aber auch nicht direkt nach dem Dealer, sondern ist nach den Blinds und vor der Late Position platziert.

Min Cash Der kleinste verfügbare Gewinn bei einem Poker Preisgeldturnier ist der Min Cash.

Min Raise Wenn lediglich um den kleinsten möglichen Betrag erhöht wird.

Nuts Die beste erzielbare Hand zu einem Zeitpunkt am Pokertisch. Das Wort Nuts wird auch gerne genutzt, um den bestmöglichen Flush (Nut-Flush) oder die bestmögliche Straße (Nut Straight) zu beschreiben.

Odds beschreiben die prozentuale Wahrscheinlichkeit, dass man seine Hand noch verbessert und diese gewinnt.

Offsuit Zwei Karten mit verschiedenen Farben, z.B. Herz und Karo oder Pik und Kreuz.

Outs Die Outs sind die noch vorhandenen Karten im Deck, die die Hand noch verbessern würden, wenn diese gezogen werden.

Open Raise Ein Open Raise ist, wenn man als erster Spieler vor dem Flop mit einem Raise in den Pot einsteigt, nachdem zuvor alle anderen Spieler gepasst haben.

Out of Position spielt, wer in jeder Spielrunde postflop als erster Spieler am Zug ist und so keine Informationen über die Karten seiner Mitspieler bekommt.

Pot-Odds beschreiben das Verhältnis zwischen Potgröße und dem fälligen Call. Wenn zum Beispiel 20 Dollar im Pot sind und es zwei Dollar kostet zu callen, so sind die Pot Odds 1/10 bzw. 10 %.

Preflop Die erste Setzrunde beim Texas Hold'em Poker, die noch vor dem Austeilen des Flops stattfindet.

Postflop Das Spiel auf dem Flop und in den darauffolgenden Setzrunden.

Rainbow Flop Besteht der Flop aus drei verschiedenen Kartenfarben und es nur geringe Chancen auf einen Flush gibt.

Raise Mit einem Raise erhöhen Sie den von einem Gegenspieler getätigten Einsatz.

Rake Der Rake ist die Gebühr, die aus dem Pot an den Veranstalter, also das Casino oder die Online Pokerseite gezahlt wird. Im Schnitt werden 5 Prozent eines Pots als Rake abgeführt.

Rakeback Stammgästen und VIP Spielern wird regelmäßig ein fixer prozentualer Anteil der Rakes oder der monatlichen oder jährlichen Verluste erstattet.

Range Alle Hände mit einem gewissen Wert, die ein Spieler, dessen Karten Sie nicht kennen, halten kann.

Reversed Implied Odds kalkuliert man ein, dass man während späterer Setzrunden im Laufe einer Hand Geld verliert. Diesen Verlust muss man beim Berechnen seiner Odds vom Pot abziehen.

River Die letzte Karte (fünfte) der Community Cards beim Hold'em Poker.

Royal Flush Die Hand mit dem besten Wert beim Poker. Eine Straße in einer Kartenfarbe, die mit einem Ass endet.

Runner Runner Wenn nach dem Flop noch zwei bestimmte Karten fehlen, um seine Hand vervollständigen zu k&ounl;nnen.

Satellites sind Turniere, bei denen Sie einen kostenlos Buy-In für große Online oder Live Turnier gewinnen können.

Semibluff ist eine Bet oder ein Raise mit einem Blatt, das vermutlich schon geschlagen ist, aber trotzdem geringe Chancen hat, auf dem River noch zu gewinnen.

Set ist ein Drilling, der sich aus dem Paar, das Sie auf Ihrer Hand halten, und einer Gemeinschaftskarte zusammensetzt.

Shorthanded Ein Pokerspiel am Tisch mit nur drei bis höchstens sechs Spielern.

Shove Mit einem Shove (Schieben) geht man All-in, schiebt also alle Chips in die Tischmitte.

Showdown Der Showdown ist gekommen, wenn alle sich noch im Spiel befindliche Kontrahenten am Tisch, am Ende ihre Karten aufdecken. Die Spieler drehen der Reihe nach ihre Karten um, wobei der erste Platz links des Dealer Buttons beginnt.

Slow Play Wenn ein Spieler in den ersten Setzrunden zurückhaltend agiert und langsam spielt, obwohl er eine sehr aussichtsreiche Hand hat, handelt es sich um Slow Play. Dadurch versucht er zu erreichen, dass möglichst viele Gegner im Spiel bleiben.

Slow Roll Um SLow Rolling handelt es sich, wenn ein Spieler seine Gewinnerhand im Showdown unnötig langsam aufdeckt und dabei eine große Show abzieht. Slow Rolling gilt als eine der Todsünden unter erfahrenen Poker-Spielern.

Snapcall Ein Snapcall ist der Call eines All-in Raises, ohne dabei lange zu überlegen.

Sit ,n' Go Eine Turnierform beim Live und Online Poker. Die Turniere finden mit verschiedenen, zuvor festgelegten Teilnehmerzahlen statt und beginnen, wenn die Tickets für alle verfügbaren Startplätze verkauft wurden.

Split Pot ist ein „Geteilter Pot" der zwischen mehreren Kontrahenten geteilt wird, da diese beim Showdown ein Blatt mit dem gleichen Wert haben.

Stack ist das Guthaben von Geld oder Chips, die der Spieler am Tisch zur Verfügung hat.

Straight ist der englische Begriff für eine Straße, also fünf aufeinanderfolgende Karten.

Straight Flush Die zweitbeste Hand im Spiel. Sie müssen eine Straß mit allen Karten in derselben Farbe haben.

Tank Ein Spieler geht in den sogenannten „Tank", wenn er lange und ausgiebig über eine Entscheidung nachdenkt.

Tell Eine unbewusste Bewegung, Gebärde oder Verhaltensweise, durch die ein Spieler in bestimmten Situationen ungewollt die Stärke seines Blattes preisgibt oder seine nächste Aktion verrät. Tells sind vor allem beim Live-Poker sehr wichtig.

Tilt Ist ein Spieler „tilt“, dreht er quasi durch. Ein Spieler verliert durch eine Pechsträhne seine emotionale Balance und fängt an, wild und unbesonnen zu spielen und sozusagen mit seinen Chips um sich zu werfen.

Tight Aggressive Ein Spieler, der fast nur gute Hände spielt und bei diesen hoch setzt.

Time Die Zeit, die ein Spieler über seinen Spielzug nachdenken kann, wenn er an der Reihe ist. Im Casino kann man mit dem Ausdruck "Time, please" um mehr Zeit bitten. Dauert anderen Spielern eine Entscheidung zu lange, können sie auch Time rufen und ein Ende des Nachdenkens fordern.

Third Barrel Wenn einem Bluff auf dem River bereits Bluffs auf dem Flop und dem Turn vorausgegangen sind, spricht man vom Third Barrel.

Under the Gun Der Spieler, der als erster nach den Blinds sitzt. Schlechte Position, da man immer sehr früh agieren muss.

Value Bet Ein Bet, wenn man eine gute Hand hält und hofft, dass die anderen Spieler mitgehen und so Geld in den Pot kommt.

3-Bet ist eine erneute Erhöhung nachdem ein Spieler gesetzt hat und ein anderer Spieler schon erhöht hat. Eine 3-Bet ist die dritte Erhöhung in einer Setzrunde. Dementsprechend gelten dann auch die Begriffe 4-Bet, 5-Bet usw.

Quelle: poker.de


Glücksspiel kann süchtig machen. Nähere Informationen zur Suchtprävention findet ihr hier

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